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Orgu des Ce&tral-Verband» der Deutschen Uhrmacher. tO Erscheint monatl. 2 mal. — Abonnementspreis durch die Poat oder den Buchhandel Mk. 1,50 pro Quart., direkt per Kreuzband Mk. 1,75. Fürs Ausland: 9 Mk. pro Jahr. — Inserate die 4 gespaltene Petitzeile oder deren Baum 25 Pf., bei Wiederholungen Babatt. — Arbeitsmarkt pro Zeile 15 Pf. HALLE a. S., den 1. Mai 1892. Alle Buohha.ndlangen und Postämter (Post-Zeitungskatalog Nr. 199) nehmen Bestellungen au. Verantwortlicher Bedakteur* Ferdinand Bosenkrans in Leipslg Verlag won W ilhelm Knapp in Halle8. (Femspr. 467.) Alle Verbandsangelegenheiten betreffende Mittheilungen sind an den Vorsitzenden des Central-Verbandes. Oollegen A. Engelbrecht, Berlin W., Kanonierstrasse 40, zn richten. Alle für die Expedition bestimmten Geld-, Brief- und Inseratensendungen, ferner Abonnementsbestellungen sind stets zu adressiren an die Expedition des „Allgemeinen Journals der l'hrmacherkunst“, Wilhelm Knapp in Halle a. S. Inhalt: Central-Verband. — Zur Einheitszeit. — Vom Preisgericht des VI. Verbandstages. — Die Fach-Ausstellung am Verbandstage zu Leipzig (Fort setzung). — Adolf Lange’s Viertel-Repetition. — Vereinfachte Remontoir-Einrichtung. — Unsere Werkzeuge. — Sprechsaal. — Briefwechsel. — Vereins nachrichten. — Verschiedenes. — Humor. — Zeichen-Register. — Gebrauchsmuster-Register. — Deutsche Reichs - Patente. — Frage- und Antwort- kasten. — Anzeigen. Central-Verband. Die Vereine Stuttgart, Breslau, Provinzial-Verband Schlesien-Posen, Greifswald, Magdeburg und Umgegend sandten ihre Beiträge zur Verbandskasse; Meeklenburg-Strelitz und Wiesbaden sandten Nachtragszahlungen. In seiner zu dem Zwecke berufenen Sitzung vom 19. April bekannte der Central-Vorstand sich zu der im Briefwechsel unserer No. 8 dargelegten Auffassung des Vorsitzenden, dass die Entscheidung einer vom Verbandstage bestellten Jury in erster und letzter Instanz stattfinde. Dem Schriftführer wurde aufgetragen, diesen Beschluss dem Vorstande der Innung Altenburg mit- zutheilen. Die Vertretung des Verbands-Vorstandes bei der Sehulprüfung in Glashütte wurde dem Vorsitzenden und falls derselbe behindert sein sollte, dessen Stellvertreter, Coll. Baumgarten übertragen. Der Vorstand des Central-Verbandes der Deutschen Uhrmacher. A. Engelbrecht, Vorsitzender. Zur Einheitszeit. Nachdem die obige Frage, durch den Verein München an geregt, in Fluss gekommen, der Verein Berliner Uhrmacher Stel lung genommen, der Verein Wiesbaden in gleichem Sinne sich geäussert, dürfte es von Interesse sein, zu erfahren, dass der Berliner Magistrat sich zwar wohlwollend dem Antrage des hiesigen Vereins gegenüber geäussert, dabei aber seine Ansicht dahin ausgesprochen, dass die Angelegenheit für eine Neuordnung noch nicht reif sei. Zwei Tage später, nachdem die Nationalzeitung obige Mit theilung gebracht, erhielt ich vom Coll. Lauxmann-Stuttgart ein Schreiben, in welchem derselbe mir ausführlich mittheilt, wie man in Württemberg ohne irgend welche Schwierigkeit den Uebergang von der Ortszeit zur Einheitszeit (Mittel europäische Zeit) fertig gebracht, ungeachtet die Differenz beider Zeiten 23 Minuten betrage. Dieser Brief gab mir Veranlassung, in einer Zuschrift an die Redaktion der Nationalzeitung auf das Vorbild Württembergs hinzuweisen, indem ich den bezüglichen Theil des Lauxmann’schen Briefes wörtlich wiedergab. Zum Schluss zog ich noch die Autorität des verstorbenen General-Feldmarschalls Grafen Moltke heran; derselbe hatte in seiner Reichstagsrede am 16. März 1891 die Nothwendigkeit nicht nur der einheitlichen Zeit für den Eisenbahnverkehr, speziell