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Laufer, Verz. d. tibet. Handschr. d. Ronigl. Bibi. z. Dresden. 125 kannten Bya-sbo 1 ) Monat. dem auf chinesisch Pi-ts‘a-yol genannten siebenten Hor-Monat, an dem die Finstemis des Zeitkreislaufs ver- treibenden mittleren Xandikd-Tage -), [die fiinf Guna-Vokale (? yon tan gyi dbyans) a, die 32 (k‘i) Konsonanten] 3 ), arn zweiten \an- dika-Tage des Harmonie hervorbringenden abnehmenden ilondes 4 ), [Vokal a, Konsonant bh, an Alter ein Kind, Element Erde, Schmutz der irdiscben Guter] *), im Bilde der gliicklichen Konstellation der Sonne mit dem Yierfeuergestirn 5 ), in der Stunde des Lowen °). Der die grossen Teile der Ubersetzungen des Kanjur und Tanjur im grossen Kloster Sridkanakataka ') verfasst hat, der Grammatiker Gron smad pa s ) op‘rin las ryya mts‘o bat es gesehrieben.' HeiT Prof. H. J a c o b i in Bonn, dem ich den Schlusspassus dieses Kolophons yorlegte, war so liebenswiirdig, mir am 21. September folgendes zu sehreiben: , Manches in der Datumangabe ist im Dunkel. Es scbeint mir das indische Datum zu sein: Crdvaria ba di 2. Naeh der purnimanta Rechnungsweise war es 1658 A. D., Dienstag 6. Juli alten Stiles. Dienstag = manyalavara ist offenbar „die Finsternis des Zeitkreislaufes vertreibender mittlerer'" (namlieb dritter Woekentag). Die Sonne stand in Pitsya (Krebs), der Mond in Konjunktion mit Dhanistha (Delphin), welehes Xak- satra aus vier Sternen besteht. Mit des „Lowen Stunde 11 ist yielleicht der Lowe ais lagna bezeiehnet; das ware die dritte oder vierte Stunde naeh Sonnenaufgang. Das iibrige ist mir ganz dunkel." 13 3 fol. 1 T. rdo rje rgyal mts‘an gyi voiis su bsno ba bzugs so. Rand- titel: bsno ba. js&t.WL.Q 4 fol. iBin Sttjolg dor rechtoii Seko aou oratan-Blattoci fch+fr. Nur Aussentitel: dkar c‘ag dgos odod kun obyun bzugs so. Randtitel: dkar c l ag. 1) Tibetische Bezeicbnung des siebenten Monats, s. Desgodins, Dicti- onnaire tibetain-latin-fran9ais, p. 878, der aber ais chinesischen Namen gau yol angiebt. 2) Tib. dga ba bt vermutlich mit Skr. nandikii zu identifiziereu. 3) Die in [ ] gesetzten Stellen sind mir unverstandlich; vielleicht handelt es sich um astrologische Bestimmungen. 4) dmar- oder nag-ftyogs (krsna). Desgodins, 1. c. p. 762 5 Thibaut, Astronomie, Astrologie und Matheraatik p. 12, § 7. 5) tib. me bzi (oder bya 7na) Name des 12. Naksatra, Skr. hasta. 6) tib. sen gd dus, ist die Zeit der funften Doppelstunde, in welcher der Lowe, das fiinfte Zeichen des Zodiacas, (tib. k ( yim gyi 0k‘or lo) die Meridianlinie uberschreitet. Vgl. iiber den tibetbchen Zodiacus Chandra Das in Proc. ASB. 1890, No. I, p. 2—5. 7) tib. dpal Idan 0bras spuns, s. Taran atha II, p. 142. 8) d. i. der aus der nnteren Stadt.