Verleihe rrsvv. tler H. ^«ininer. M 379. 951 379. Interpellation. Eingegangen am 30. April 1917. 1. Was hat die Königliche Staatsregierung getan und was gedenkt sie noch zu tun, um die wirtschaftlichen Interessen Sachsens in der Übergangswirtschaft zu wahren? II. Ist insbesondere die Königliche Staatsregierung bereit, bei der Überleitung der Kriegswirtschaft zur Friedenswirtschaft im Reiche dafür Sorge zu tragen, datz a) neben Industrie und Handel auch die Vertreter von Handwerk, Landwirt schaft und Kleingewerbe zur tätigen Mitwirkung in den zu bildenden Ausschüssen herangezogen werden? d) Handwerks- und Kleinbetriebe bei der Zuführung der für diese erforderlichen Rohstoffe und der nötigen Arbeitskräfte angemessen berücksichtigt werden? III. Ist die Königliche Staatsregierung gewillt, durch Bereitstellung von öffentlichen Arbeiten und deren Einteilung in kleinere Lose Handwerkern und Kleingewerbe treibenden, besonders in der Übergangszeit, Gelegenheit zur Beschäftigung zu angemessenen Preisen zu bieten und zu diesem Zwecke auch die Lieferungs genossenschaften der Handwerker in ausreichender Weise heranzuziehen? IV. Gedenkt die Königliche Staatsregierung zur Befriedigung des durch den Krieg in erhöhtem Matze auftretenden Kreditbedürfnisses des gewerblichen Mittelstandes den weiteren Ausbau der Zentralkasse gewerblicher Genossenschaften umgehend in die Wege zu leiten? Dresden, am 30- April 1917. Biener. Hofmann. Or. Böhme. Barth. Born. ö. Byern. Donath. Friedrich. Or. Hähnel. Or. Harter. Heymann. Knobloch. Kockel. Dr. Mangler. Dr. Mehnert (Plauen). Oertel. Rentsch. Schade, Di. Schanz. Schmidt (Freiberg). Schönfeld. Schreiber. Traber. Wittig. Nertodtv äer II. Lämmer 1SIS/I6. (LHilLAS 2U äsu LVtlLHuQZeQ.) 240