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Dresdner Nachrichten : 19.10.1869
- Erscheinungsdatum
- 1869-10-19
- Sprache
- Deutsch
- Vorlage
- SLUB Dresden
- Digitalisat
- SLUB Dresden
- Unterstützt durch
- LDP Sachsen
- Rechtehinweis
- Public Domain Mark 1.0
- URN
- urn:nbn:de:bsz:14-db-id501434038-186910199
- PURL
- http://digital.slub-dresden.de/id501434038-18691019
- OAI
- oai:de:slub-dresden:db:id-501434038-18691019
- Sammlungen
- Saxonica
- LDP: Zeitungen
- Zeitungen
- Strukturtyp
- Ausgabe
- Parlamentsperiode
- -
- Wahlperiode
- -
-
Zeitung
Dresdner Nachrichten
-
Jahr
1869
-
Monat
1869-10
- Tag 1869-10-19
-
Monat
1869-10
-
Jahr
1869
- Titel
- Dresdner Nachrichten : 19.10.1869
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Rr. S9Z. «terze-Aer Jahr«. Dienstag de« 19. cetover 18S» c-rscheint: «glt» früh 7 llhr. Inserate ri«Lb»nddv.Eonn- tag» bl. Mittag» 1» vbr: Marienstra-t 1>. »»zeig w ditf. Blatl» ÜLd«i »tu» »rs»lgk»ich« virbrrttuug. »uflag«: 18,««»« Eremplare. Flionnemest: «»rtelfährlich 20 bri uutNtgeldlichtrN« srruug tu « Hau» Durch di« »öuigl. P»» dterirltShr, 22»/,«^ Liuzclu« Nummrr», 1 Ngr Inseratenpreise. Für dru Raum »t»« ,»spalt«lr, Zrtl« 1 Ngr. llutrr „Eingesandts di» Zril« 2 «Di. Druck und Eiaenthum der Herausgeber: ^itpslh Rkichardt. — Derantrvörtlicher Redakteur: luttns Nktchardt. Dresden, den 18. Oktober. — Ce. K. H. der Prinz Georg ist von Sibyllenort wie der hier eingetroffen — Dem Pfarrer Earl Gustav Hering in Liebstadt ist das t Ritterkreuz vom Albrechtordcn verliehen worden, ! — Am 15. d. M. begann Ziudolph Genäe seine Shakes- pearcvorträge mit „Hamlet". Ter gestillte Saal und die span nende Ausmerlsamkeit, womit das gewählte Auditorium seinen Worten folgte, bewies wiederum, welche Gunst ihm hierorts jederzeit entgegen getragen wird und welcher Würdigung sich seine ansprechenden Vorträge erfreuen. Durch eine Einleitung baute der Redner gleichsam eine geistig vermittelnde Brücke zu näherem Verständnis; der gewaltigen Dichtung, bot aber zugleich hiermit die Gelegenheit, sich selbst als einen nicht gewöhnlichen Kenner Shakespeare'ü cinzuführen. „Kürze ist des Witzes Seele", die kurze, geistreiche Introduktion war selbst in ihrer Art ein Meisterstück. Abweichend von dem von ihm früher cin- gehnltenen Gange, die Reeitation des sich nun daran knüpfen den Dramas durch dazwischen gestreuten Tert zu erläutern, halte sich der Vortragerive d e gewiß schwierige Aufgabe gestellt, dieses erschütternde Seelengemälde seinen Hörern ohne jedweden Zusatz, ja sogar mit einigen Kürzungen vorzusühren. Ohne über die Hieraus entspringenden Vortheile oder Nachtheile inr Interesse des Verständnisses weiter zu rechten, war der mäch tige Eindruck, nrit welchem N. Geiwe durch sein eminentes Neeitationstalent auf die Gemüther wirkte, nicht zu verkennen. Die erste Vorlesung schloß mit dem zweiten Act. der andere Theil der Tragödie wird der Gegenstand einer auf heute, Dienstag festgesetzten Vorlesung sein. — Der „Aannh. Abendztg." schreibt man über das plötz liche Vnschivinden des bayrischen Gesandten Grasen Neigersberg am Dresdner Hose: „Man fragt sich dabei unwillkürlich, wen die große Blame bei dieser Affaire trifft, den „unbekannt wo" abwesenden Grafen Neigersbcrg oder die Negierung, die er ver treten hat. Elfterer, der bekanntlich zwölf Jahre bayrischer Staatsminister war, wurde von Stuttgart Schulven halber als Gesandter nach Dresden versetzt. Wenn der Gesandte Schulden machte, so konnte er hoffen, die Negierung werde ihn, der zwölf Jahre Staatsminister und bis zuletzt diplomatischer Vertreter Bayerns gewesen, nicht wegen einiger Schulden verleugne». Daß dies aber trotzdem zu geschehen scheint, ist uns weniger begreiflich. Wenigstens hat die Geschichte der Diplomatie in Europa einen solchen Fall bis jetzt nicht aufzuwcisen. Jede andere Negierung hätte schon in Stuttgart die Schulden des Herrn Grafen bezahlt und ihn dann in Ruhestand versetzt. Anders machte man es in München. Weil der Herr Gesandte in Stuttgart sich nicht mehr halten konnte und sein Gehalt mit Beschlag belegt war, so versetzte man ihn nach Dresden, wo er mit dem kleinen Gehaltstheil, den er bekam, bei seinen An sprüchen an das Leben nicht eristiren konnte. Das mußten seine Herren Auftraggeber in München selbst wissen und sie haben es wahrscheinlich gewußt. Man mußte demnach auch gewärtig sei», daß der Herr Graf, zumal in Ermangelung po s worden, lilischer Thäligkeit, sich daraus verlegte, Dresden und seine Vc s wohner als seine neue Pfründe auszubeuten. Daß unter sol- f chen Umständen die bayrische Negierung und der König selbst! jedenfalls moralisch und aus Ehrcnrücksichten gegen den stichst- ! schen Hof verpflichtet sind, die Schulden ihres diplomatischen ' Vertreters und "Vertrauensmannes irgend zu regul'ren, bezieh- ' ungsweise zu decken, zumal Ehrenschulden darunter sind, steht ' lest. Oder soll man in Dresden einem bayrische:« Gesandten i und Grafen, dem Bayerns König und Negierung ihr Vertrauen ! schenken und ihre Vertretung übergeben, nicht mit Vertrauen; entgegen kommen? Man ist in der That hier begierig, wie die r „Historie von dem letzten bayrischen Gesandten zu Dresden" in , München vollends abgewickelt wird." i — Am schlesischen Bahnhofe standen gestern zwei neue ' Waggons 1. und 2. Classe der westlichen Staatsbahncn, der ' Erstere grün, Letzterer ganz hellgelb, wie Postwagen, angestri- r chen. Die Plätze für das Fahrpersonal sind an diesen Wag- ! gons nicht oben, sondern von der überragenden Wagendecke ge schützt an der vorder« oder hintern Seite sehr bequem an gebracht. — Durch die Umsicht und Energie des Gensdarmen Fichtner in Zwenkau ist ein höchst gefährlicher Dieb und Be trüger in die Hand der Gerichte, denen er sich schlau zu ent ziehen gewußt, wieder cmgeliefert worden. Der etwa zwanzig jährige Tischler und Soldat Schlimpcr aus Mutzschen war näm lich im Juli vorigen Jahres wegen im Rückfall und Eomplot begangener Desertion zu 20jähriger Arbeitshausstrafe verurtheilt und zur Verbüßung dieser Strafe nach Zwickau abgeführt wor den, gegen Ende September laufenden Jahres aber aus der Anstalt daselbst entsprungen. Seitdem hatte sich Schlimpcr im Lande umhergetrieben, und, sich für einen Lffizierödiener aus gebend, in der Gegend von Lausigk zwei Pferde, Wagen und Geschirr zu erschwindeln gewußt, die ihm aber in Nohrbach wieder abgenommen wurden, auch sich vielfacher Diebstähle ver dächtig gemacht. Endlich wurde er, wie eingangs erwähnt, in Pulgar in der Nacht zum 1.'). Lct. durch den Gensdarm Ficht ner verhaftet. — Ter Abgeordnete Advokat Krause hat bei der zweiten Kammer die Aufhebung des Verbots der Ehe zwischen Juden und Christen, sowie die Giltigkeitserklärung von im Auslande geschlossenen Eivilchen beantragt. — Gestern Morgen fand daS Begräbnis; des Generals Aster statt. Dein mit dein Generalshut und Degen geschmückten Leichenwagen wurden die Orden des Verstorbenen vorausgctra- gen. Einige Herren vom Eivil und Militär folgten als Leid tragende. Auf dem Friedhofe hatten sich Ce. Erc. der General- Leutnant Hausen, sowie die Generäle a. D. v. Schimpfs, Graf v. Holtzendors, v. Egidi und noch mehrere distinguirte Persön lichkeiten cingcsunden. Bei der Einsenkung des von Schützen Untcrofficiercn aufgehobenen Sarges sangen Kinder der Schule des Vereins zu Rath und That einige Ehoralverse. Gebet und Segen sprach Herr Pastor Böttgcr. Gestern Vormittag fand in der hiesigen Taubstummcn- Anstalt eine Festfeier statt, welche dem hundertjährigen Fubclfcst der Gründung der ersten deutschen Taubstummcn-Anstalt, so wie dem Erinnern eines Wohlthäters, des russischen Obersten Olsusjew gewidmet war. Der verdienstvolle Direktor des In stiluls, Herr Fenke, welcher b.'reits -lO Jahre ruhmvoll seine Thätigkeit entfaltet, hielt einen längeren Vortrag in der be kannten Art und Weise wodurch die Zöglinge so zu sagen von seinen Lippen ablesen. Wie sich aus dem Vortrag ergab, sind aus der Anstalt zu Leipzig, im Fahre 1760 durch Samuel Heinicke aus Eppendorf bei Hamburg gegründet, im Lause der vergangenen Zeit gegen tausend Taubstumme gebildet worden wie denn auch zu Dresden 3t>0 Zöglinge der bürgerlichen Welt und Erfüllung eines Berufes zugeführt worden sind. Nach Beendigung der Feier, welche auf alle Theilnehmer einen erhe benden Eindruck ausübte, erfüllte der Direktor eine schöne Pflicht der Dankbarkeit dadurch, daß er mit seinen Taubstum men der Stätte zuging, wo für die Ewigkeit gesäet wird um daselbst das Grab des Wohlthäters mit Blumen zu schmücke». — Dem Vernehmen nach soll das neu zu erbauende Theater nrcht wieder auf der alten Stelle aufgeführt werden. Das Mauc.rwerk des alten Theaters, insbesondere das Binde mittel, ist drirch das Feuer so zerstört worden, daß einzelne Theile mit dem Einsturz drohte». Die gefährlichsten Mauer- theile, die Hintere Fronte zunächst dem Weberdenkmale, wie die dem Museum zugewendete Seite mit dem Frontispiz, hat man daher auch, da sich keine Gerüste mehr daran anbringcn ließeir, mittelst des Mauerbrechers und des Different alslaschcnzuges ein stoßen müssen. Auf ähnliche Weise muß noch ein Theil der Prosceniumsmauer und der noch vorhandene Theil der Rück- mauer der Bühne eingerannt werden. Alles klebrige wird be lüftet und regelrecht abgetragen. Beim Abräumen sind einige werthvolle, theilweise wieder herzustellcnde Gegenstände der Rüstkammer, wie Hellebarden, Säbel, Gewehrläuse ausgesunden -r. — Das liebliche Tharandt, seine „heiligen Hallen" sind überall bekannt, es ist dort so angenehm zu allen Zeilen. Aber die Freunde der Natur, der Schöpfung des allmächtigen Bau meisters aller Welten — und wer wäre ein solcher Naturfreund nicht? — sie müssen den Buchenhain Tharandts, seine Thäler und seine Höfen jetzt in der schönsten, herrlichsten Farbenpracht schauen und bewundern. In der Thal, wir haben wlchePrachl noch nicht gesehen und rein und unverfälscht, aus dem Herzen ommend und ohne bitteren Beigeschmack ist die Gotlesverehrung, die man hier im großen weiten Weltenraume, im schönsten Naturtempel des Allvaters hält. — Die soeben bei Conrad Weiske hier erschienene An sicht Dresdens bildet eine ganz prächtige Zimmcrzierde. Sie ist vom Waldschlößchen aus ausgenommen und giebt ein cnch zückendes Bild der weiten Landschaft mit dem Elbstroine und der weithin sich dehnenden Stadt in ihrer Milte. Zeichnung und Lithographie rühren von der Hand Robert Geißlers her und überraschen durch ihre zarte, doch höchst effektvolle Aus führung. — Eine gewiß seltene Tienstausdaucr in einem Berufe, wo in der That Alles init Dampf geht, zeigt sich bei dem Badewärter Naumann im Albertsbad auf der Ostra Allee. Derselbe ist ununterbrochen seit 1828 im Etablissement, und als im Jahre 183<> das russische Dampfbad angelegt wurde, trat er hier den Posten an, wo er in dem ewigen Schwitzkasten von früh bis Abends in paradiesischem Zustand die Badegäste mit Seife reinigt und init dem bekannten Laubbüschcl zu puffen hat. Volle 26 Jahre lang übte er Tag für Tag diese Pflicht ganz allein. Rechnet man nur täglich wenigstens 10 Besucher des Dampfbades und das Jahr nur zu 10 "Monaten, so hat Nau mann in diesem Zeitraum 78,000 Männer in Schweiß gebracht, eine Armee von 78,000 mit Ruthen gepeitscht, douchirt und angcspritzt. Einen gleichen Zeitraum umfaßt auch im Dampf- bad für Damen die daselbst befindliche Badewärterin. Mithin 40 Jahre im Dampfbad, wo ihnen jede Minute ein großer Dunst vorgemacht wird, das ist eine Schwitzkur, die jedenfalls ihres Gleichen sucht. — Daß inan sich nicht immer ganz den Freuden der ge selligen Unterhaltung hingcben darf, bewiesen am Sonntag Nass mittag drei Passagiere, welche in einem Eisenbahn-Coup» nach Kötzschenbroda fuhren. Der Schaffner hatte das Oeffnen übersehen, und erst als der Zug nach kurzem Stillstände sich wieder von Kötzschcnbroda entfernte, bemerkten vie Herren mit Schrecken die unfreiwillige Weiterfahrt. Die langen Gesichter demselben und das Gelächter der Mitreisenden — wer den Schaden hat, darf für den Spott nicht sorgen — löste sich später in Gemürhlichkeit aus; das Sonntags-Programm war etwas verändert und man stieg in Coswig ab. Aber immer hin — Vorsicht! das Weiterfahren kann auch einmal un passender sein. — Am Sonnabend feierte eine der bekanntesten hiesigen Firmen, die des Herrn G. A. Dressier, das Jubiläum ihres 25jährigcn Bestehens. Heroorgcgangen aus den bescheidensten Anfängen, hat dieses Tabaksgeschäft in dem ersten Vierteljahr- Hundert seines Bestehens eine Ausdehnung und — namentlich auf dem Gebiete der Cigarren- und Cigaretten-Fabrikation — einen Ruf gewonnen, welche es den geachtetstcn Firmen in dieser Branche an die Seite stellen. — Gestern "Morgen gegen 0 Uhr wurde auf dem Alt- marlt eilte ältliche Frau, welche einen Korb mit Pflaumen am Arme trug, von einer vorüber fahrenden Droschke umgerissen, erhielt aber hierdurch zum Glück nur eine leichte Contusion am Arme, so daß sie, nachdem ihr mitleidige Menschen ihre auf dem Straßenpslaster zerstreuten Pflaumen wieder ausgelesen hatten, sich ohne fremde Hilfe entfernen konnte. Dem Kutscher, welcher ganz langsam gefahren ist, soll keine Schuld beizu messen sein. — — Auf dem Perron einer kleinen Station im Voigtlande wurden folgende „Herzensergüsse" eines Fahrdienstbeamten auf- gesunden: Landgraf, werde hart! „O Landgraf, werte hart!" io rief bei jedem Schlage Der Schmied mit Zorn bei seiner Arbeit aus; „Zu Deinem Ohr dringt nicht des Volkes Klage, Die Großen saugen bis ans's Blut uns aus!" Der Landgraf Hort s init an, als aui der Jagd verirret, Er Ootack' m d in Schmiedes Hütte Nium, Und wie der Eiserfunk' vor seinen Augen schwirret, Er l'öri's und fort sind Ruhe, Schlaf und Traum. Und unbekannt dein Schmied, kragt er den Mann nun weiter Und er erfährt, wie man das Volk geplagt. Mit offnem Ohr hölt nun der hohe Landgraf leider, Daß sich kein Niedrer bis zum Thron gewagt. Was er versäumet hat, sucht er nun nachzuvolen, Die Grcsnn spannt zur Strafe er vor m Pflug, Und seinen Fürste, zorn läßt er nun ganz verkohlen, Er siebt, daß er umspannet war von Lug urd Trug. O, gäb's jetzt einen Schmied, der auch dem Landtag sagie: „Nimm Dich der niedren Eisenbahner an! Der Schaffner, die man kür die wcn'gen Groschen plagte, In dieser Zeit, wo's nick t mehr langen kann. Laß auch den Großen, laß den Reichen ihre Stellen, — Uno selbst ward als Soldat Entbehrung eingetrillt, — Doch mach', daß Frau und Kinder nicht vor Hunger belle», Der Schulden Diuck nicht mehr im Hause schwillt." Der Schaffner giebt ia Preis dem Dienste seine Glieder. Der Eisenbahn, dem wichtigsten Factor, Vom Volk crbaut.a.'om Volk erhalten wieder, Spannt sie die Steuerkrakt zur größten Höh' empor. Nickt wie der Landgraf einst gebrauchte rauhe Mittel, Daß man „Geheime" aut die Brennen ützt Nein, leg" nur Etwas zu, allein khnt s nickt der Titel, Daß man im Publikum den Schaffner höher schätzt. Denn doppelt hilft, wer rauch, so sagten schon die Allen, Wir seh n mit Hoffnung, Landtag, zu Dir aus Die Lust zum Dienst wird sich noch mehr entsalten, Thus Portemonnaie nicht bios für Pickelhauben am'. — Am vergangenen Sonntag Nachmittag lud ein auf der Haidcmühle an der Radeberger Chaussee wohnhafter Straßen arbciter sein Gewehr, als plötzlich dasselbe sich entlud und der hölzerne Ladestock ihm unterhalb des Kinns in den Kopf ein drang. Es wurde ein Arzt aus Radeberg herbeigeholt, der die im Fleische stecken gebliebenen Splitter des Ladestocks entfernte und die "Verletzung im klebrigen nicht für lebensgefährlich er kannt haben soll. — — Ein Hilsspacker aus der Leipzig-Dresdner Eisenbahn wollte vorgestern "Nachmittag auf dem Bahnhofe einen Pack wagen nrit einer Plane überziehen, als er dabei vom Wagen auSglitt und so unglücklich aus das Pflaster stürzte, daß er in Folge der erhaltenen Verletzungen in das Krankenhaus ge bracht werden mußte. Wie wir hörte», soll er aus Bernsbach stammen. — — In der hier vor dem Großen Garten, nach Strehlen zu gelegenen Kiesgrube befindet sich zur Zeit eine circa 3 Ellen tiefe Cchlammschicht, welche aus dcm Großen Gartenteiche dort hin geschafft worden ist. Ucber dieser Schicht hat sich eine Art
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