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Christliches Mittelalter

Titel
Christliches Mittelalter
Autor
Steinbüchel, Theodor
Verleger
Hegner
Erscheinungsort
Leipzig
Erscheinungsdatum
1935
Umfang
366 S.
Sprache
Deutsch
Signatur
9.8.313
Vorlage
SLUB Dresden
Digitalisat
SLUB Dresden
Unterstützt durch
LDP Sachsen
Rechtehinweis
Urheberrechtsschutz 1.0
Nutzungshinweis
Nicht verfügbare Werke 1.0
Rechteinformation VW-LiS
Wahrnehmung der Rechte durch die VG WORT und VG BILD-KUNST (§ 52 VGG). Nutzung nach § 44b Abs. 2 in Verbindung mit Abs. 3 UrhG für Zwecke des Text- und Data-Minings vorbehalten.
URN
urn:nbn:de:bsz:14-db-id5020027194
PURL
http://digital.slub-dresden.de/id502002719
OAI
oai:de:slub-dresden:db:id-502002719
SLUB-Katalog
502002719
Sammlungen
Vergriffene Werke
LDP: SLUB
Strukturtyp
Monographie
Parlamentsperiode
-
Wahlperiode
-
Titel
Einleitung: Philosophische Vorbesinnung: Vom Sinn Historischen Verstehens
Digitalisat
SLUB Dresden
Strukturtyp
Kapitel
Parlamentsperiode
-
Wahlperiode
-
  • Monographie Christliches Mittelalter -
    • Einband Einband -
    • Titelblatt Titelblatt 5
    • Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 7
    • Kapitel Einleitung: Philosophische Vorbesinnung: Vom Sinn ... 11
    • Kapitel Erster Teil: Versuch Einer Wesensbestimmung Des ... 21
    • Kapitel Zweiter Teil: Die Mittelalterliche Gemeinschaftsidee In ... 47
    • Kapitel Dritter Teil: Die Stellung Des Menschen In Der Welt ... 65
    • Kapitel Vierter Teil: Idee Und Wirklichkeit Im Christlichen ... 133
    • Kapitel Fünfter Teil: Der Aufbruch Einer Neuen Zeit 297
    • Kapitel Schluss 320
    • Kapitel Anmerkungen 325
    • Register Personenregister 350
    • Register Sachregister 355
    • Einband Einband -
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Christliches Mittelalter
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      20 EINLEITUNG — verstanden, kann eine Lebensorientierung des gegen wärtigen Menschen bedeuten, der sich der Geschichte, also dem gegenüber, was aus der in ihm lebenden Ver gangenheit in ihm selber ist, ebenso verantwortlich weiß wie dem gegenüber, was ihn in seiner geschichtlich ge wordenen Situation zum Handeln ruft. In dieser Besin nung ist seine Freiheit gewahrt, denn nie kehren geschicht liche Situationen so wieder, wie sie gewesen sind, weil Mensch und Konstellation andere wurden, immer ist cs die Besonderheit der Stunde und der Menschperson, die die Situation einer Gegenwart gestaltet, immer ist es also in die verantwortliche Freiheit des Menschen gestellt, im Zu sammen mit dem, was war, das zu formen, was sein wird. Ein tiefer Ernst der Gegenwartsstunde! »Die Geschichte wird nur von starken Persönlichkeiten getragen, die schwa chen löscht sie vollends aus.« Aber die Leistung der füh renden Persönlichkeit wird nur fruchtbar, wenn ihre Ge staltungsmacht im Zusammenhang mit dem bleibt, was an geschichtlich Lebendigem in ihrem Wirkraum vorhan den ist. Sonst gewinnt sie keinen Boden und wird zum Schwärmer und Utopisten. Das Neue, was durch ihre Ar beit wird, ist das Ineins geschichtlichen Lebensgutes und gestaltender, persönlicher Formkraft, Begegnung und Ver bindung von objektivem und subjektivem Geist in eigen artiger Einheit und Gestalt. Die Zeit, die ihren Mann nicht findet, bleibt so unfruchtbar und ohnmächtig, wie der Mann wirkungslos bleibt, der das Echo der Zeit nicht findet, die er formen und deren Ideen und Wirkkräften er zur Durch setzung verhelfen möchte und sich berufen weiß.
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