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340 ANMERKUNGEN S. 201-205 Vgl. Dempf, a. a. O. 134fr.; Erich Seeberg, a. a. O. 30. Eckchart hat sich gegen eine Auslegung seiner Lehre gewehrt, als ob zum Wesen der Seele als solcher etwas Unerschaffenes gehöre. Dieser Einwand ist frustra et malitiose vel ignoranter gegen ihn erhoben worden [Daniels, S. 5, Nr. 4; S. 8, Nr. 1; S. 37, Nr. 8]. Die Lehre vom »Seelenfiinklein«, dem »Seelen grund«, verrät Eckeharts Synthesis aus thomistischer Ontologie und au- gustinischem Personalismus, sie ist nur eine andere Fassung der Lehre von dem Zusammenwirken der ewigen Gottperson und der geschaffenen Tiefe, dem Kern der Menschperson innerhalb der personalen Seele. Aber »Sohn Gottes« in metaphysischer Wesensgleichheit ist [siehe oben] nur Christus, der Mensch nur Abbild Gottes und Teilnehmer an Gottes ihm sich schenkenden Leben. Dempf, a. a. O. 183 betont, daß der heutige Stand der Eckehartforschung eine endgültige Antwort noch nicht zu lasse über die letzten Gedanken des Meisters vom Unterschied der natür lichen und übernatürlichen Logosförmigkeit des Menschen. Vgl. auch Franz Meerpohl, Meister Eckharts Lehre vom Seelenfünklein. Würz burg 1926. Otto Karrer, Das Götthche in der Seele bei Meister Eck hart. Würzburg 1928. Reinhold Seeberg, Lehrbuch der Dogmen geschichte III. 4. Auflage. Leipzig 1930, 679—694, besonders 688ff. Zur ganzen Problemlage: Karl Heussi, Die Germanisierung des Christen tums als historisches Problem. In: Zeitschrift für Theologie und Kirche. Neue Folge 15, 1934, 133ff. Zu Seite 201, Zeile 9: Vgl. Dempf, a. a. O. mff.; Zeile 37: Texte bei Karrer, Meister Eckehart, 143. Zu Seite 202, Zeile 36: Text bei Karrer, a. a. O. 62. Die »Analogie« ist daher auch in Eckeharts Verteidigung immer wieder das Mittel, die Ver gottung des Menschen abzuweisen. Vgl. Daniels, z. B. S. 9, Nr. 3; S. 52, Nr. 36; S. 58, Nr. 48; S. 66. Siehe auch Karrer, Meister Eckehart, 273 fr. Zu Seite 203, Zeile 3: Daniels, S. 52, Nr. 37; Zeile 5: Bei Dempf, a. a. O. 204, vgl. 203—216; Zeile 9: Die Analogie bei Thomas z. B. S. theol. I q. 13 a. 5; De potentia q. 7 a. 7; De veritate q. 2 a. 11 ad 2; S. c. gent. I, 54. Vgl. auch S. c. gent. I, 29 und S. theol. I q. 4 a. 3; Zeile 26: Stellen bei Karrer, a. a. O. 61 ff.; vgl. die Predigt Eckeharts über Gen. 1, 26 bei Pfeiffer, 249 fr. Zu Seite 204, Zeile 5: Daniels, S. 34, Nr. 15; S. 50, Nr. 30; S. 5öf., Nr. 43; Zeile 29jf.: Pfeiffer, 250, 18—21. Zu Seite 203, Zeile 17: Dempf, a. a. O. 28; Zeile 33: Vgl. Susanne Hampe, Der Begriff der Tat bei Meister Eckhart. Weimar 1926. Dempf hält Eckeharts Lehre von den guten Werken für »weit entfernt von jedem antihierarchischen Sinn. Sie sind nur übertrieben antipelagia- nisch.« A. a. O. 93. Das wird verständlich aus der Lehre von Gottgeburt und unio mystica, die aber, wie wir fanden, das personale — und ganz katholisch empfundene — »Mitwirken« umfängt. Der Mönch und Mysti-