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Menschen zum Gebieter aller Wesen der Erde machte, wie er diese Gabe weiter benutzte, Erfindungen zu machen, um sein Dasein stets freundlicher und angenehmer zu gestalten, um seine Wünsche mehr und mehr erfüllt zu sehen. Redner weist auf die Entstehung der Sprachen, zunächst auf die von der Natur verliehene Stimme hin, die dem findigen Geiste des Menschen es ermöglichte, bestimmte Laute, aus be stimmten Lauten Worte, aus Worten Sätze bilden, damit seine Gedanken zum Ausdruck bringen und sich seinen Mitmenschen stets besser und besser verständlich machen zu können. Wie auch der Wunsch, sich selbst da ver ständlich zu machen, wo die eigene Stimme das Gehör eines anderen — dem gerne etwas gesagt soll werden — nicht mehr treffen, sondern ver hallen wird ohne verstanden zu sein, erfüllt wurde, indem der menschliche Intellekt die Sprache der Schriften schuf. Redner weist hier auf die Ent- Ulrich, Kassenwart, I. Preis, Langsamfahren. Fr. Nemitz, Bonness, I. Fahrwart, II. Fahrwart, I. Preis, Wettfahren. II. Preis, Wettfahren. Leistner, III. Preis, Wett fahren, II. Preis, Langs am fahren. Vom Stiftungsfest des R. -V. Arneburg. — Vier Sieger. stehung der Schriften hin, durch welche die Gedanken sichtbar festge halten und auch den in fernen Erdteilen wohnenden Mitmenschen zum Gedanken-Austausch übermittelt werden. Redner schildert weiter, wie der Schall der Stimme — die Sprache — nur vor übergehend vernehmbar, wie aber die Sprache der Schrift ewig bleibend ist und so durch sie die Gedanken, Erfahrungen und Begebenheiten der Gegenwart für die Nachwelt erhalten bleiben, diejenigen der Vergangenheit für die gegenwärtige Generation erhalten sind. Wie so auch durch die Sprache der Schrift der Pulsschlag des einzelnen mit seinem Wünschen, seinem Hoffen und Verlangen anderen erkenntlich wird und auf die Dauer erkennbar bleibt — bleibend ist für Hunderte und Tausende von Jahren — für Aeonen. Sprechen doch Schrift Tausende von Jahren vor uns lebende Aegypter, die Griechen, Römer und andere der ältesten Kultur-Völker. Werden doch heute in dem Fortschritt der Zeit mittels der Schrift die kom pliziertesten Befehle nicht allein un zweideutig jedem Beamten überwiesen, sondern auch bleibend erhalten. Zu sagen, welche Bedeutung die Sprachen der Schriften für die kul turelle Entwickelung der Menschheit und für das Leben des einzelnen haben, ist unmöglich — sie ist unendlich. Hand schriften und die mit den wachsen den Bedürfnissen der Menschheit ent standenen Druckschriften enthalten Direktiven allen Handelns von Gegen wart zu Gegenwart. Zur Herstellung der Druck schriften, ohne welche sich der einzelne sein Leben kaum denken kann, hat der menschliche Intellekt Maschinen konstruiert, die bewunderns wert sind und die es ermöglichen, jedem einzelnen Druckschriften von gleicher Art in die Hand geben zu können, deren Korrektheit, Klarheit und gute Lesbarkeit nichts zu wünschen übrig lassen, und die in mechanischer Weise in kürzester Zeit hergestellt werden. Anders ist es mit den Handschriften. — Dienen die Druckschriften allgemeinen Zwecken, so dienen die Hand schriften — nicht allein als notwendige Unterlagen zur Her stellung der Druckschriften, sondern auch — den alltäglichen vielfachen Zwecken jedes einzelnen, zu Mitteilungen an andere. Die Herstellung der Handschriften erfordert eben Hand arbeit des einzelnen und darin Geschicklichkeit und Zeit; ein einfaches Duplikat einer Handschrift et fordert dieselbe Hand fertigkeit und Zeit wie das Original, wenn nicht auch hier ein Fortschritt der Zeit, die Arbeit und Zeit ersparende „Kopier maschine“, zu Hilfe genommen wird. Eine Unsumme an Zeit wird durch das Handschreiben einer praktischen Lebensbethätigung entzogen, und um die zum Handschreiben erforderliche Zeit zu kürzen, wird rasch und rascher und damit auch schlechter, oft auch un logischer oder unrichtiger geschrieben. Die Folgen sind klar: Nervosität, Ermüdung und sog. Schreibkrämpfe des Schreibenden, Unklarheit, Unsauberkeit und Unlesbarkeit der Schriftstücke. Redner führt weiter aus, wie Folgen solcher Art den Gedanken entstehen liessen, die Schreibmaschine zu erdenken und zu bauen. Der damit erzielte und anerkannte Fortschritt zeigt sich heute in der Verbreitung der Schreibmaschine; sie hat innerhalb der letzten 30 Jahre in allen Ländern der Erde Verbreitung gefunden und selbst auf dem Meere, auf fast allen Schiffen werden die grossen Vorteile, welche sie bietet, ge würdigt und zu nutze gemacht. Sie ermöglicht auf mechanische Weise ein wesentlich schnelleres Schreiben, als dies durch die Kunstfertigkeit der Hand in dem Schreiben der einzelnen Buchstaben geschehen kann. Sie liefert eine stets gleichmässige, dem Drucke ganz ähnliche, klare und deutlich lesbare Schrift. Sie liefert ferner auf einmal 2, 3, 4, 6, 8, 10, ja 12 solcher gut leserlicher Schriften, sogenannte Durchschläge, heute noch durch die