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Erscheint am 15. und 30. jeden Monats. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen u. durch die Post. (Zeitungs-Liste No. 6218). Abonnement ^jährlich 2 Mk., i l 2 jährlich 4 Mk., jährlich 8 Mk. Zusendung unter Kreuzband 50 Pf. mehr. Abonnement für das Ausland: bei direkter Zusendung inkl. Porto i/ 4 jährl. 3,50 Mk., Vajährl. 7 Mk., jährl. 14 Mk. Inserate werden nach Tarif berechnet, bei Wiederholungen wird Rabatt gewährt. No. 17. III. Jahrgang. Berlin W., den 15. Juni 1899. Preis der Nummer 50 Pfg. üppigen Frauenge- die meist massiv Der Einfluss des Rad fahrens auf körperliche Anmut. Mr. E. C. W. Sandre. (Schluss.) '(Nachdruck verboten.) ch habe oft gestaunt, wie schnell das Rad fahren, besonders bei Damen, einen Einfluss auf die Harmonie der Be wegungen ausübt; dies kommt doppelt zum Ausdruck bei vollen, stalten, wirken, wenn die Grazie fehlt. Auch bei jungen Leuten in den sogenannten Flegeljahren sieht man oft ganz staunens werte Veränderungen vor sich gehen, welche die gestellten Erwartungen bei weitem über treffen, manchmal in wenigen Wochen bemerkbar sind. Viel mag auch der Umstand dazu beitragen, dass der Radfahrer infolge der vielen, ihm plötz lich aufstossenden Hindernisse, die er zu überwinden hat, auch schnell an Selbstver trauen gewinnt und sich ge wöhnt, schnelle Entschlüsse Aus unserer Galerie graziöser Radlerinnen. Frl. Betty Grötzingen, Frankfurt a. M. Nach einer Photographie aus dem Atelier Schwalbach, Frankfurt a. M. zu fassen, was meist keine starke Seite des schöneren Geschlechtes ist. Anmut und Grazie, ge paart mit Selbstvertrauen, ver leihen aber ein gewisses Etwas, das auf jeden, möge er auch noch so ungebildet sein, einen angenehmen Ein druck macht und von vorn herein sympathisch berührt, ehe man noch die sonstigen Vorzüge kennt oder kennen lernt. So vereinigt unser schöner Sport mit seiner entschieden gesundheitsfördernden Eigen schaft noch die, auf die Aus bildung der körperlichen Grazie und Anmut einzu wirken, und hat dabei den grossen Vorzug, dass die Ausübung desselben an und für sich angenehm und zu gleich anregend ist, so lange er nicht übertrieben wird. Jede Uebertreibung wirkt nicht nur gesundheitsschäd lich, sondern auch abstossend, und so mancher Sportskollege und so manche Sportskollegin würden dem Schnellfahren schnell untreu, würden sie