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und die übrigen Fahrer inzwischen ein gelaufen waren, verblieben fast sämt liche Herren noch bis zum Abend beisammen in harmonischer Stimmung. Nachstehend die Resultate: 1. Hans Rasch (Gera) . . Rennbahnzeit 1 55 2. Willy Stoss (Greiz) . Rennbahnzeit 1 52 3. Ed. Kupke (Gera) . . Rennbahnzeit 2 01 4. Fitsch (Gera) .... Rennbahnzeit 1 58 5. Rühling (Gera) . . . Rennbahnzeit 1 52 6. A. Leberwurst (Gera) . Rennbahnzeit 2 03 7. Kulms (Zwickau) . . Rennbahnzeit 1 51 8. Rohn (Ronneburg) . . Rennbahnzeit 1 44 3 9. Pfeil (Gera) . . . . Rennbahnzeit 1 58 3 10. Ullmann (Reichenbach) Rennbahnzeit 2 00 11. Hendel (Gössnitz) . . Rennbahnzeit 1 42 1 12. Eichler (Zeulenroda) Rennbabnzeit 2 06 13. Kittelmann (Gera) . . 14. Auerbach (Langenberg) 15. ViktorLeberwurst (Gera) 16. Bauer (Langenberg) 17. Thoss (Gera) . . . . 18. Weise (Gera) .... 19. Neupert (Debschwitz) . 20. Fichtner (Werdau) . . 21. Spindler (Triebes) . . 22. Glaser (Gera) .... 23. Rick (Gera) .... 24. Oex (Gera) .... 25. Mülkünzler (Roda) . . 26. Uhlrich (Zeulenroda) . 27. Bufe (Gera) .... 28. Herbst (Gera).... 29. Schumann (Gera) . . 30. Biesterfeld (Zwickau) . 31. Schüller (Reichenbach) Rennbahnzeit 1 34 4 32. Schossel (Plauen) . . 33. Timmel (Plauen) . . 9 20 29 9 25 53 9 26 43 9 28 30 9 43 59 9 44 01 9 50 59 9 56 53 9 59 30 10 11 18 10 12 41 10 15 50 10 32 01 10 39 03 10 44 35 10 57 05 11 05 50 11 06 01 11 13 40 11 44 03 11 46 30 11 48 06 11 49 00 11 50 05 12 03 05 12 15 05 12 28 30 12 40 00 12 40 54 12 50 30 13 40 01 13 41 00 13 43 03 Uriginalzeichnung von Rud. Mayer, Berlin. Mittagssonne ausgetragen wurde. Der „Erzherzog Johann“, sonst ein stilles Einkehr - Gasthaus an der steirisch niederösterreichischen Grenze — seit Winter erhebt sich übrigens ein neuer, mächtiger Bau Viktor Silberer’s an der alten Stelle — ging an jenem Tage immer förmlich über von staub bedeckten Radlern und einer Unzahl von ebenso staubbedeckten Rädern, die ernste Stille der Bergwelt des Semmering - Gebietes wurde auf ein paar Stunden durch munteres Gewirr und Getriebe gründlich unterbrochen. Nun ist das anders geworden. Die Bergmeisterschaft der Herrenfahrer, die seit zwei Jahren an die Stelle des ursprünglichen allgemeinen Rennens, einer Schöpfung des alten Touren-Bi- cycle-Clubs, getreten ist, erfreute sich nicht mehr der gleichen Popularität, zudem erwies sich das Datum, das man in den ärgsten Hochsommer ver legte, als weniger geeignet für die Wiener Besucher, denen damit ja eine Tagestour von beinahe 200 km zu gemutet wird. Zur Zeit ist auch noch nichts Gewisses bekannt, ob die Berg meisterschaft heuer eine Wiederholung finden wird, in dem Rennprogramm, das der Bund (B. d. R. Oe.) kürzlich für die ganze Saison veröffentlichte, ist sie jedenfalls nicht genannt. Die „Freie Sportvereinigung“ trug zu Beginn der Saison auf der klassi schen Strecke ihre Meisterschaft für „hill climbers“ aus, aber so glänzend die Veranstaltung auch gelang (Sieger blieb Leo Hirschberg, der die 10 km in der prächtigen Zeit von 29 Minuten hinter sich brachte), sie war doch nur eine Veranstaltung in kleinerem Stil. Die alte, grosse Bergmeisterschaft aber scheint schon langsam ins Ge biet der Traditionen hinüberzuwandeln. Um so grösser der Stolz der wenigen Radsport-Veteranen, die von Anfang an alljährlich dem grossen Ereignis bei gewohnt zu haben sich rühmen können. Ich kenne einen, der auf diese seine Der Gau 21a (Vogtland-Thüringen) des Deutschen Rad fahrer-Bundes darf mit Befriedigung auf seine bestens gelungene Veranstaltung zurückblicken, welche sportliche Leistungen zu Tage förderte, die allseitig volle Würdigung und Anerkennung fanden. Wiener Brief. (Eigenbericht der „Radlerin und Radler“.) Wien, 29. Juni 1899. eute ist Peter und Paulstag. Das war lange Jahre hindurch ein grosser Tag für die österreichische Radwelt, an dem von Wien und Graz stets ganze Massen von Tourenfahrern zum Semmering zusammenströmten, wo der heisse Kampf um die Bergmeisterschaft von Oesterreich unter den Strahlen der Qualität als ehrwürdiger Radrennkibitz mit gleicher Befriedi gung zurückblickt, als wäre er ein Jubelgreis, der in seinen Jünglingsjahren die napoleonischen Kriege mitgemacht hätte. Wir stehen mitten in der Rennsaison, letzten Sonntag waren auf drei Wiener Bahnen gleichzeitig Rennen angekündigt; die Praterbahn, die grösste und älteste, die Waffenbahn, auf der die Herrenfahrer-Rennen der F. S. (Freie Sportvereinigung) ab gewickelt werden, und schliesslich die Währinger Bahn, die jüngste von allen, hatten ihre Pforten aufgethan, wovon freilich die letztgenannte, als das Wetter unsicher wurde, die Pforten eiligst wieder schloss, so dass sämtliche Sportberichterstatter, die schon darauf brannten konstatieren zu können, dass in Wien das erste Mal zugleich an drei Plätzen Radrennen abgehalten worden seien, zu ihrem grössten Bedauern gezwungen wurden, diese ihre Entdeckung der Mitwelt zu verheimlichen. Wenn