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Erscheint am 15. und 30. jeden Monats. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen u. durch die Post. (Zeitungs-Liste No. 6218). Abonnement 1 / 4 jährlich 2 Mk., ^jährlich 4 Mk., jährlich 8 Mk. Zusendung unter Kreuzband 50 Pf. mehr. /O Abonnement für das Ausland: I bei direkter Zusendung inkl. Porto 1 / 4 jährl. 3,50 Mk., l / a jährl. 7 Mk., jährl. 14 Mk. Inserate werden nach Tarif berechnet, bei Wiederholungen wird Rabatt gewährt. No. 19. III. Jahrgang. Berlin W., den 15. Juli 1899. Preis der Nummer 50 Pfg. Das Radfahren der Frauen. (Fortsetzung.) ch stimme Theilhaber (Münchener medizini sche Wochenschrift. 1896) bei, wenn er sagt, dass wir den grössten Nutzen von diesemSport bei Nerven krank- heiten, besonders Neurasthe nie und Hysterie, sehen. Die Stimmung, Depressionszustände etc. werden ausserordentlich oft günstig beeinflusst. Manchmal sind diese Zustände als Folge erscheinungen von anderen Anomalien zu erkennen, bei denen eben das Radfahren Besserung bringt. So zum Beispiel Verdauungsstörungen, Bleichsucht etc. Bei Verdauungsstörungen, besonders Obstipation, wirkt das Radfahren bei Männern sowohl wie bei Frauen fast immer sehr günstig. Bezüglich der Bleichsucht sind die Meinungen sehr geteilt. Höhere Grade von Bleichsucht sind für mich eine Kontraindi kation gegen das Radfahren. Bei Prinzessin Tyra von Dänemark. Eine hohe Protektorin des Radsports der Damen. Nach einer Photographie aus dem Atelier des Hofphotographen E. Hohl en berg in Kopenhagen. geringeren Graden kann es wohl nützen, daher darf ein vorsichti ger Versuch dabei gemacht werden. Günstige Erfolge bei Chlorose berichten unter anderen auch Mackenrodt in Berlin und Henri Petit in Paris (Sur le röle de la bicyclette dans l’etiologie et la therapeutique medicale; Bulletin de medical, 1897, No. 45). Was gynäkologische Er krankungen anlangt, so ist es wohl klar, dass das Radfahren bei allen akuten oder akuteren Entzündungen zu verbieten ist. Viel weniger einig sind die Fachkollegen undKolleginnenbe züglich verschiedenartiger chro nischer Fälle. Doch scheint dieser Sport nach meiner Er fahrung auch bei chronischen Entzündungen nicht immer schäd lich, ja in manchen Fällen sogar von Nutzen zu sein. So berichten übigens , abgesehen von anderen französischen und englischen Autoren, auch Charles Town- send (Bicycling for women Boston, med. and surgery journ. V. 132) und Madame Gaches- Sarraute über günstige Erfolge