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konnte RLUCI. Ma-asastau 1:20 Fahrschalter für 2 Motoren. 7,3 Pferdestärken, 1OOO Umdrehungen, an Achse mit Sturz Gewicht 330 kg. Fig. 2. D 14/8 Motoren, für Einzelaufhängung Die I. Internationale Motorwagen-Ausstellung zu Berlin wurde am Sonntag, den 3. September, eröffnet. Wie bereits an anderer Stelle von uns gemeldet, sind auch die „Kayser“-Fahrrad werke in Kaiserslautern in Klasse C (Motorfahrräder und Anhängewagen) an der Ausstellung be teiligt. Eine Reihe Motordreiräder, Anhänge-, Vorspann- und Gepäckwagen sind bestens geeignet, die Fabrik der allbekannten „Kayser“-Räder in dem neuesten Industriezweige inmitten einer auserlesenen Konkurrenz würdig zu repräsentieren Ganz vor trefflich hierzu passend, meldet man uns nun, dass bei dem am Montag in Koblenz abgehaltenen Motorrad-Hauptfahren über 10 km in der gewiss guten Zeit von 11 Min. 4 Sek. auf aus den Rillen der Schienen herausspringen können. Die Fühiungsachse wird durch eine Kette und eine Maxim - Schraubenwinde, deren Handrad ganz rechts am Vorderperron liegt, mit fünf Umdrehungen der Handräder ca. 10 cm von den Schienen abgehoben. Für den Drehkranz des Vordergestells ist statt der üblichen gleitenden Rei bung durch Anwendung von Kugeln eine rollende Reibung geschaffen. Da durch geht die Lenkung bei der Fahrt so leicht, dass man bei einem Lenk rad von 30 cm Durch messer den Wagen be quem mit einer Hand lenken kann. Die angewendete Uebersetzung und ein einem „Kay sei“-Motorrad der erste Preis mit Gol dener Medaille heimge fahren werden Aber auch die „Kayser“ - Fahrräder hatten am letzten Sonntag einen guten Tag. Sechs erste Preise: aus Ottweiler drei, aus Mann heim, Ludwigshafen und Rheda je einen, sind flott auf „Kayser“ gewonnen worden. Lauter neue Be weise zu der altbekannten Thatsache, dass die „Kayser“-Räder in Wirk- lichkeit den guten Ruf „ein erstklassiges Fabrikat“ ver dienen. ’ Motorkutscherei und Fahrschule. Wie wir ver nehmen, hat die Firma und Motorfahrzeugfabrik, in Cudell & Co., Aachen, Motoren- Verbindung mit ihrem Berliner Vertreter, Schallet & Co., ( har- lottenburg. Wilmersdorferstrasse 78/83, eine Motorkutscherei und Fahrschule eingerichtet. Es ist nunmehr jedem die Gelegenheit geboten, sich mit der Konstruktion und dem Wesen der Motor fahrzeuge vertraut zu machen und sich dem Genuss einer Spazier fahrt gegen geringes Entgelt hinzugeben, womit einem lang gehegten Bedürfnis abgeholfen ist. Die Firma Cudell & Go. beabsichtigt auch in anderen grossen Städten die gleichen Ein richtungen zu treffen, und dürfte, dieses die Sache des Automobilis-. mus in Deutschland wieder einen grossen Schritt vorwärts bringen. Seltsame Gäste auf der Wartburg. Die Wartburg liegt ca. 200 m über dem Niveau der Stadt Eisenach. Die Wegelänge von der Stadt bis zur Wartburg be trägt ca. 2 km, mithin hat der Weg zur Wartburg eine Durchschnittssteigung von 10%. Nahezu 1 km ist fast eben, also ohne nennenswerte Steigung. Es ■ verteilt sich also die Steigung von 200 m auf ca. 1 km, was ca. 20 % ausmacht. Derartige Steigungen sind selbst für den Fussgänger lästig; von einem Geschirr können sie eben noch mit Mühe und Not und nur auf ganz kurze Strecken gefahren werden. Man denke sich' aber »das Erstaunen aller Anwesenden, als man vor einigen Tagen ein seither auf der Wartburg ganz fremdes Töff Töff vernahm und darauf auch schon in hurtigem Tempo zwei schmucke Motorwagen vorfahren sah! Fürwahr, Motorwagen auf der Wartburg, das war etwas Neues! Das Erstaunen der Anwesenden artete aber in laute Jubelrufe aus, als man ge wahrte, dass der zweite Wagen sogar von einem 9—10jährigen Knaben ge führt wurde. Hieraus darf übrigens nicht gefolgert werden, dass dem Wagen der Besuch auf der Wartburg nur durch die geringe Belastung ermöglicht sei. O nein! In demselben Wagen fuhr auch noch ein Erwachsener mit und der Führer des ersten Wagens wog nicht weniger als 2 Centner. —- Wenn man derartige Thatsachen mit eigenen Augen sieht, so ist einem die Berechtigung genommen zu der Behauptung: der Automobilismus steckt noch in den Kinder schuhen. Die kühnen Fahrer waren keine geringeren als der Direktor Ehrhardt mit seinem Sohne auf ihren Wartburg- Wagen von der Fahrzeugfabrik Eisenach in Eisenach. Nach allem, was man über diese Motorfahrzeuge hört, darf man schliessen, dass die Fahrzeugfabrik Eisenach zu den wenigen deutschen Fabriken zählt, deren Fabrikate von hervorragenden Fachleuten und auf Grund wissenschaftlicher und praktischer Studien konstruiert sind. An eine derartige Firma darf man sich mit Vertrauen wenden, denn man hat von vornherein die Garantie, dass es nicht Versuchsprodukte sind, die sie liefert und wie sie leider, zum Nachteile des jungen Automobilsports, von vielen Firmen, die keine kostspieligen Versuche austellen können, auf den Markt gebracht werden. A. H. Handrad von 60 cm Durchmesser wurden vorgesehen, um es unter den schwierigsten Verhältnissen dem Führer allein möglich zu machen, das Vordergestell bei Stillstand des Wagens ganz einzulenken. Der am Drehschemel befestigte Zahnkranz wird durch das vorgenannte Handrad mit horizontaler, in der Fahrtrichtung rechts am Vorder perron liegenden Welle unter Vermittelung von zwei konischen und drei Stimzahnrädern gedreht. Als Bremsen sind vorgesehen: eine mechanische Klotz bremse, die auf die Hinterräder wirkt, für die betriebsmässige' Benutzung dagegen eine elektrische Kurzschlussbrems.e, die an allen vier Rädern angreift und mit demselben Hebel des Fahr schalters, der auf Vorwärtsfahrt schaltet, bethätigt wird. Die Beleuchtung des Wagens erfolgt im Innern durch Wandarme und Ecklaternen, durch eine Deck lampe auf dem Hinterperron und einen Scheinwerfer vor dem Vorder perron. Diese Beleuchtungskörper sind mit je einer 16 NK.-Glühlampe versehen. * Dieser Omnibus kann auch in solchen Fällen, in denen aus irgend welchen Gründen in den Strassen wohl die Anbringung der Oberleitung gestattet ist, dagegen die Verlegung von Schienen nicht erlaubt wird, in etwas abgeänderter Bauart verwendet werden. Es kommen alsdann die Akkumulatoren-Batterie und die Leit achse mit den Leiträdern in Fortfall. Der Omnibus entnimmt hierbei den Strom zu seiner Fortbewegung nur der Oberleitung, die für diesen Zweck zweidrähtig. für Hin- und Rückleitung des Stromes, ausgebildet sein muss und zwar vermittelst eines für solche zweipoligen Leitungen geeigneten, der Siemens & Halske Aktiengesellschaft patentierten Bügels. Bei der Internationalen Motorwagen-Ausstellung in Berlin ist auch dieser Strassenbahn-Omnibus der Siemens & Halske Aktiengesellschaft ausgestellt, und sind mit demselben schon mehrere Fahrten, an denen u. a. auch die Mitglieder der Aus stellungs-Direktion teilnahmen, ohne jede Störung unternommen worden. Fahrschalter für Fig. 3. 1 Motor.