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Erscheint am 15. und 30. jeden Monats. Zu beziehen durch alle Buchhandlungen u. durch die Post. (Zeitungs-Liste No. 6218). Abonnement i / i jährlich 2 Mk., l l 2 jährlich 4 Mk., jährlich 8 Mk. Zusendung unter Kreuzband 50 Pf. mehr. /□ Abonnement für das Ausland: | bei direkter Zusendung inkl. Porto */ 4 jährl. 3,50 Mk., i/ 2 jährl. 7 Mk., jährl. 14 Mk Inserate werden nach Tarif berechnet, bei Wiederholungen wira Rabatt gewährt. No. 8. III. Jahrgang. Berlin W., den 30. Januar 1899. Preis der Nummer 50 Pfg. Luise, Prinzessin von Dänemark. Würdigkeit, Herzensgute und Intelligenz ausgezeichnet, und diese Eigenschaften scheinen sich direkt und indirekt auf alle Nachkömmlinge weiter zu ver erben. Die Töchter des meer umspülten kleinen Reiches haben es stets verstanden, sich eine führende Stellung in allen Kreisen zu erwerben, in denen sie sich bewegten, und die Prinzessin Luise, der Gegenstand der heu tigen Photographie, bildet keine Ausnahme von dieser Regel. Als Tochter des Kronprinzen Friedrich Wilhelm Karl und der Kronprinzessin Luise Jo sephine Eugenie, Tochter des Königs Karl XV. von Schweden, erhielt die im Februar 1875 zu Kopenhagen geborene Prin zessin Luise Karoline Josephine eine sehr sorgsame Erziehung, sowohl geistig wie körperlich. Ihre hohe Mutter zeichnete sich schon frühzeitig durch ihr leb haftes Interesse an gesunden Prinzessin Luise von Dänemark. Eine hohe Protektorin des Radsports der Damen. Nach einer Photographie aus dem Atelier des Hofphotographen E. Hohlenberg in Kopenhagen. körperlichen Uebungen aus und versuchte später auch mit vielem Erfolge, ihre Kinder, die Prin zessin Luise und ihre Schwestern, die Prinzessinnen Ingeborg und Tyra, zu recht vieler Bewegung mannigfaltigster Art in der freien Luft anzuhalten, zu Schwimmen, Turnen, Fusstouren u. s. w. und gesundheitfördernden Spielen im Freien. Wie schon öfters erwähnt, war unter den Höfen Europas der dänische Hof der empfäng lichste für den sich mit Macht entwickelnden Radsport; die Prinzen jeden Alters beteiligten sich mit vielem Vergnügen an dem neuen Sport, und erst schüchtern, dann mit Begeiste rung nahmen auch die Damen des Königshauses diesen Sport in ihren Kreisen auf und gaben sich mit Herzenslust dem edlen Radsporte hin. Prinzessin Luise und ihre Geschwister befanden sich unter den eifrigsten Ver fechterinnen des Radelns, und ihrer Ueberzeugungskunst, prak tisch und theoretisch bethätigt, gelang es, manche der Ver wandten des Königshauses zu Anhängern des Radfahrsportes